Chili - Wie gesund ist scharfes Essen?!

Chili Superfood Deutschland

Hunderte Chilisorten...

Weltweit gibt es hunderte Chilisorten- allein das Bestimmungsbuch Peppers of the World enhält mehr als 350! Chilis sind die scharfen Verwandten der Gemüsepaprika.

Die Capsicum annuum ist die am weitesten verbreitete Chili-Sorte weltweit. Sowohl Jalapeno-, Serrano-, wie auch Cayenne-Schoten gehören zu dieser Sorte, aber auch Bell Peppers oder die gewöhnliche Gemüsepaprika.

Jede Chili-Sorte hat ihre eigene Zusammensetzung aromatischer Substanzen, die ihnen ihre einzigartige Geschmacksrichtung gibt. Bei manchen Sorten wurden 20 - 30 verschiedene chemische Komponenten nachgewiesen, die den Geschmack entstehen lassen. Manche Stoffe sind so stark, dass sich auch dann chemisch noch nachweisbar sind, wenn sie milliardenfach verdünnt werden. Manche Stoffe sind so dominant, dass man gewisse Geschmacksrichtungen mit Leichtigkeit erkennen kann.

Warum sind Chilis eigentlich so scharf?

Chilis enthalten Capsaicin. Der Stoff ist für die Schärfe verantwortlich. Je mehr Capsaicin eine Chili enthält, umso schärfer ist sie. Der Scharfstoff Capsaicin sitzt vor allem in den Samen und den Innenwänden der Chilis. Der Stoff reizt dabei nicht die Geschmacksnerven auf der Zunge, sondern löst einen Schmerzreiz in den Schleimhäuten aus. Schärfe ist also kein Geschmack.

Chili gehört zu den beliebtesten pflanzlichen Arzneimitteln!

Chili liefert in ihrer feurigen Schärfe natürliche entzündungshemmende Eigenschaften, sieben Mal mehr Vitamin C als Orangen. Chili gehört zu den beliebtesten pflanzlichen Arzneimitteln und ist eine typische Zutat vieler Gerichte.

Ist scharfes Essen gesund?

Capsaicin wirkt auf vielfältige Weise. Durch den Schmerzreiz werden Endorphine ausgeschüttet. Deshalb sagt man Chili und anderen scharfen Gewürzen nach, dass sie glücklich machen. Gleichzeitig führt das Capsaicin zu Hitzewallungen und Schweißbildung.

Durch das Schwitzen wird die Körpertemperatur gesenkt und der Körper kühlt ab. In Mitteleuropa beträgt die durchschnittliche Aufnahme hingegen lediglich 1,5 mg/Tag. Die antibakterielle Wirkung von Capsaicin hat einen weiteren positiven Effekt für die Aufbewahrung von Speisen in warmen Ländern. Die Entwicklung von Mikroorganismen wird gehemmt.

Außerdem regt Capsaicin die Magenmotorik an und steigert die Magensaftsekretion. So kurbelt es die Verdauung an. Fettreiche Speisen können durch die erhöhte Magensaftproduktion besser verdaut werden. Auch der Speichelfluss wird durch scharfes Essen angeregt, was sich positiv auf die Zahngesundheit auswirken kann. Die gefäßerweiternde Wirkung des Capsaicin führt zu einer verbesserten Durchblutung, unter anderem der Schleimhäute, wodurch auch das Geschmacksempfinden sensibilisiert wird.

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